DER EISENHANS

„Wo ist der Schlüssel?“ fragt der Jüngling den Wilden Mann, der ihm seinen goldenen Ball nur wiedergeben will, wenn er den Käfig aufschließt, in dem dieser gefangen sitzt. Der Wilde Mann antwortet: „Der Schlüssel befindet sich unter dem Kopfkissen deiner Mutter!
“Wahrlich eine Schlüsselszene! Es geht im „Eisenhans“ der Wilden Reiter um die Lösung aus der Mutterbindung und die Suche nach der wahren Natur des Männlichen jenseits von Macho und Softie.

Der Name Wilde Reiter steht für energiegeladenes, bilderreiches Theater aus dem Geiste des Psychodramas, Theater, das sich aus sehr persönlichen Energien und psychischen Konflikten speist und auch die Zuschauer im Innersten persönlich angeht, weil es zu den tiefenpsychologischen Wurzeln der Probleme einer „vaterlosen Gesellschaft“ ohne echte männliche Vorbilder vordringt.
 
Idee und Texte: Gustav Rottmann, Inszenierung: Wolfgang A. Piontek, Regieassistenz: Gabriele Dragon, Musik: Dirk Bahl, Video: Volker Schreiner, Licht: Wolfgang Denker, Kostüme: Julia Vincenz,
Bühne: Marc-André Bailly, Plakat: Christian Junghanns

Es spielten: Harry Bailly, Marc-André Bailly, Melanie Botzki, Gabriele Dragon, Lea Frenkel,
Jürgen Girnus, Holger Heidemann, Cornelia Heuser, Ricarda Hirsz, Bernd März, Jutta Mügge,
Christine Nobel, Rebekka Prahst, Meike Ragnitz, Tanja Römermann, Susanne Rösch, Gustav Rottmann, Thomas Schwarzer, Thomas Stark, Silke Tempel, Christin Tennhard-Schnepel, Michael Urowski,
Susanne Vautz, Maya-Andrea Velincar, Gundi Wolf, Violetta Pasierb, 
 
Special Guest: Meike Rangnitz
 

 
Bilder aus der "Eisenhans"- Produktion